Mai 30

So überwindest du das Impostor-Syndrom

Was mache ich hier eigentlich? Das kann ich doch gar nicht. Hoffentlich merkt niemand, dass ich keine Ahnung von diesem Thema habe. Irgendwann werde ich auffliegen und jemand wird merken, dass ich eigentlich gar nichts kann.

Du schätzt deine Erfolge selbst nicht wert und hast konstante Angst, dass jemand aufdeckt, dass du eigentlich gar nichts kannst? 

Du arbeitest deshalb immer härter und setzt dich selbst oft unter Druck? 

Dann kann es sehr gut sein, dass du unter dem Impostor-Syndrom leidest.

Das Impostor-Syndrom oder auch Hochstapler-Syndrom genannt, kommt aus dem Englischen und „Impostor“ bedeutet „Betrüger“.

Menschen, die unter dem Impostor-Syndrom leiden, haben massive Selbstzweifel gegenüber der eigenen beruflichen Leistung. Das Impostor-Syndrom ist weitverbreiteter, als man vermutlich denken mag, und gerade kluge und erfolgreiche Menschen in hohen Positionen sind überdurchschnittlich oft davon betroffen. Wenn das Impostor-Syndrom stark ausgeprägt ist, gehen Menschen sogar so weit, dass sie lieber ihren Job kündigen, da die Angst aufzufliegen zu groß ist.

 

Wie weiß ich, ob ich das Impostor-Syndrom habe?

Wenn du das Impostor-Syndrom hast, bist du von ständigen Selbstzweifeln geplagt. Du denkst, du bist ein Hochstapler, und schätzt deine Leistung selbst nicht wert. 

Menschen mit dem Impostor-Syndrom fühlen sich oft wie Hochstapler, obwohl ihre Leistungen überdurchschnittlich gut und auf ihre Fähigkeiten und Qualifikationen zurückzuführen sind. 

Sie sind der Meinung, ihren Erfolg oder ihre Position nicht verdient zu haben oder nur durch Glück und nicht durch ihre Leistung erreicht zu haben. Sie haben permanent die Sorge aufzufliegen und als Betrüger entlarvt zu werden.

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Ursprung des Impostor-Syndroms

Das Impostor-Syndrom kann verschiedene Ursprünge haben. Auf vier Ursprungsarten gehen ich nachfolgend ein. 

Ursprung des Impostor-Syndroms: Limitierende Glaubenssätze aus der Kindheit

Das Impostor-Syndrom hat seinen Ursprung oft schon in der Kindheit. Wenn uns dann schon ungesunder Perfektionismus beigebracht wurde, entstehen ganz schnell Glaubenssätze wie: Ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug, ich bin dumm. Das sind typische Glaubenssätze, die das Impostor-Syndrom fördern.


Ursprung des Impostor-Syndroms: Geringes Selbstvertrauen

Wenn man schon ein geringes Selbstvertrauen hat und wenig Vertrauen in seine Fähigkeiten, kann das zu dem Impostor-Syndrom führen. Wenn das Selbstbewusstsein fehlt, dann ist es auch schwierig, eigene Erfolge anzuerkennen.


Ursprung des Impostor-Syndroms: Gesellschaftlicher Leistungsdruck

Schneller, höher, weiter – das wird uns schon in der Schule eingeprägt, wo der Leistungsdruck bereits startet und sich dann auch im Berufsleben ausbreitet. Gerade Menschen, die einen hohen Leistungsdruck haben, setzen sich am meisten selbst damit unter Druck und haben jegliche Einschätzung zu ihren eigenen Fähigkeiten verloren.

 

Ursprung des Impostor-Syndroms: Stark ausgeprägter Perfektionismus

Wenn Menschen einen stark ausgeprägten Perfektionismus haben, dann sind sie selbst sehr streng zu sich, und egal, was sie erreichen, es ist nie genug. Sie setzen sich oft Ziele, die sie selbst unter Druck setzen, und selbst wenn diese Ziele erreicht sind, können Sie den Erfolg nicht feiern und sind sehr selbstkritisch.


So überwindest du das Impostor-Syndrom!

1. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Negative Gedanken hinterfragen und loslassen

Wenn du merkst, dass die negativen Gedanken dich blockieren, dann ist es wichtig, die Gedanken zuerst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Ist das wahr, was ich gerade über mich oder über die Situation denke? Sobald du merkst, dass das nicht wahr ist, was du denkst, kannst du den Gedanken loslassen. 

Tipp: Wenn du dich bei dieser Aufgabe schwertust, hilft es dir vielleicht, Beweise für das Gegenteil zu sammeln. Beispielsweise, wenn du denkst, dass du nichts kannst, fertige dir eine Liste mit allen Dingen an, die du gut kannst. 

 

2. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Kleine Erfolge feiern

Um sich und seine Leistungen selbst anzunehmen, ist das regelmäßige Feiern von Teilerfolgen wichtig.

Mein Tipp: Leg dir ein Erfolgstagebuch zu, in dem du alle kleinen Erfolgserlebnisse in der Woche sammelst.

  

3. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Selbstvertrauen aufbauen

Um ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen, ist es erstmal wichtig zu hinterfragen, was du selbst über dich denkst. Wir reden oft so streng und herablassend mit uns selbst und halten uns dadurch selbst klein. 

Mein Tipp: Notiere dir eine Woche lang alle Gedanken über dich selbst. Du kannst dir auch vollständige Dialoge mit deinem inneren Kritiker aufschreiben.

 

4. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Das richtige Mindset entwickeln

 Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Wir denken oft immer in die gleiche Richtung und wissen gar nicht, dass wir unser Mindset ändern können. Um das Impostor-Syndrom zu überwinden, ist es wichtig, ein Growth Mindset aufzubauen. 

Mein Tipp: Schreibe dir auf, was du aktuell über dich denkst und wie du zukünftig denken möchtest. 

 

5. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Lob annehmen

Menschen mit einem Impostor-Syndrom dürfen lernen, Lob anzunehmen. 

Mein Tipp: Frag dein Gegenüber in der entsprechenden Situation, wofür genau er dich gerade lobt und nehme das Lob dankend an.

  

6. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Das Vergleichen mit anderen stoppen

Durch den erheblichen gesellschaftlichen Leistungsdruck besteht ein regelmäßiges Vergleichen mit anderen, was uns oft unglücklich macht und den Selbstwert senkt. Wenn wir uns vergleichen, dann legen wir den Fokus darauf, was wir aktuell nicht haben oder können. 

Mein Tipp: Vergleiche dich nur mit dir selbst.

 

7. Tipp, wie du das Impostor-Syndrom überwindest: Mentor suchen 

Mein letzter Tipp, um das Impostor-Syndrom zu überwinden, ist einen Mentor zu suchen. Such dir jemanden in deinem beruflichen Umfeld, der sich in bestimmten Situationen so verhält, wie du dich verhalten möchtest, und rede offen mit ihm über deine Erfahrung. 

Mein Tipp: Du kannst dir auch ein Vorbild aus deinem privaten Umfeld suchen. 

 

Du möchtest das Impostor-Syndrom hinter dir lassen und beruflich wieder erfüllt sein?

Dann melde Dich jetzt bei mir für ein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich auf Dich.

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Hi, ich bin Svea!

Business Coach, absolute Optimistin und New Work - Fan. Ich unterstütze Frauen dabei, mental so stark zu werden, dass sie den Berufsausstieg rocken und sich mit ihrem Herzensbusiness selbstständig machen. 


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